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    <title>eigenhirn</title>
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    <description>Eine höchst persönliche Sicht der Dinge.</description>
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    <pubDate>Fri, 28 Oct 2011 19:47:49 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: eigenhirn - Eine höchst persönliche Sicht der Dinge.</title>
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    <title>Verkaufen für manche verboten - Kaufen für alle erlaubt</title>
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            <category>Technik, die begeistert</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Samsung darf seinen Tablett-PC &quot;Galaxy Tab 10.1&quot; in Deutschland nicht verkaufen - so verfügte das Landgericht Düsseldorf zunächst vorläufig im August und dann endgültig im September 2011, nachdem die Firma Apple einen entsprechenden Antrag gestellt hatte, weil das Modell von Samsung dem eigenen zu sehr ähnele.
&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Man mag dazu stehen, wie man will.&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
Produktpiraterie ist sicherlich kein Kavaliersdelikt - aber man kann es auch übertreiben!&lt;br /&gt;
Es gibt nun mal Produkte, die so aussehen und so funktionieren, wie sie nun mal aussehen und funktionieren.&lt;br /&gt;
Welcher Fahrradhersteller käme auf die Idee, einen Mitbewerber zu verklagen, weil dessen Erzeugnisse auch zwei Räder, Bremsen, Gangschaltung und Beleuchtungsanlage haben sowie per Fußpedal, Zahnräder und Kette angetrieben werden?
&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Der Laie kann Justitias Wege nicht immer nachvollziehen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
Wenn man nun aber aktuell (also im Oktober 2011) nach dem fraglichen Produkt sucht, wird man verwundert feststellen, dass es durchaus möglich ist, auf dem deutschen Markt den fraglichen Tablett-PC zu kaufen.&lt;br /&gt;
Nicht etwa hinter vorgehaltener Hand unter der Ladentheke, sondern hoch offiziell bei verschiedenen online-Händlern. Allen voran natürlich auch der bekannte Händler, dessen Name an einen großen südamerikanischen Fluss erinnert.&lt;br /&gt;
Auch in ein paar real existierenden Geschäften soll es übrigens noch Bestände geben.
&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Wie kann das sein?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
Soweit ich die die Sache richtig verstehe: hier kommen wieder Justitias (Irr-)Wege ins Spiel.&lt;br /&gt;
Die Situation scheint wohl wie folgt zu sein:
&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Die Deutsche Tochter von Samsung darf das Galaxy Tab 10.1 in ganz Europa nicht verkaufen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das korianische Mutterhaus hat nur in Deutschland ein Verkaufsverbot.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Alle anderen sind durch das Urteil nicht betroffen und dürfen somit das Produkt verkaufen, wo immer sie wollen.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Es gibt also kein generelles Verkaufsverbot.&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Folgerung 1:&lt;br /&gt;
Wenn ein Händler bereits im Besitz des fraglichen Produktes ist, darf er es nach wie vor verkaufen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Folgerung 2:&lt;br /&gt;
Wenn er sich die Mühe macht, es selbst von irgendwoher zu importieren, darf er es auch verkaufen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Man möge mir verzeihen, wenn ich hier keinerlei Links oder sonstige Quellenangaben liefere.&lt;br /&gt;
Ich mache mir jetzt einfach mal das Leben leicht und verweise auf die Internet-Suchmaschine Ihrer Wahl.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Weiterhin gebe ich keinerlei Garantie, dass ich den Sachverhalt richtig verstanden oder korrekt widergegeben habe.&lt;br /&gt;
Aber nach bestem Wissen und Gewissen: so scheint es zu sein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Man darf gespannt sein: welche Merkwürdigkeiten werden sich in den kommenden Monaten noch entwickeln?&lt;br /&gt;
Ich fürchte, wir werden noch mehr solche Blüten erleben.&lt;br /&gt;
Enstehen 15 Jahre nach den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Browserkrieg&quot; title=&quot;Link: Wikipedia, Begriff &quot;Browserkrieg&quot;&quot;&gt;Browserkriegen&lt;/a&gt; jetzt die Tablett-Kriege?
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 Oct 2011 21:47:49 +0200</pubDate>
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    <title>Halb so groß ist doppelt so schlecht</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/136-Halb-so-gross-ist-doppelt-so-schlecht.html</link>
            <category>Allerlei</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Seit wenigen Wochen bietet ein deutscher Lebensmittel-Discounter Küchenpapier (auch als &quot;Küchenkrepp&quot; bekannt) in halber Größe an.&lt;br /&gt;
Das einzelne Blatt ist nicht mehr traditionelle 24&amp;#160;&amp;times;&amp;#160;26&amp;#160;cm groß, sondern hat nur noch das halbe Maß von 12&amp;#160;&amp;times;&amp;#160;26&amp;#160;cm.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;img width=&quot;420&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;http://www.eigenhirn.de/uploads/kuechenkrepp.jpg&quot; alt=&quot;Bild: Küchenkrepp in halber Blattgröße&quot; title=&quot;Küchenkrepp, angeboten in halber Blattgröße&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: eigene Aufnahme, Oktober 2011&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auf den ersten Blick ist das ja ein guter Gedanke:&lt;br /&gt;
Wie oft braucht man nur mal schnell ein kleines Stück Papier, um ein paar kleine Spritzer aufzuwischen?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber die Praxis zeigt dann doch:&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der löbliche Ansatz taugt nicht.&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Will man ein halbes Blatt, reißt man ein ganzes ab.&lt;br /&gt;
Will man ein ganzes Blatt, reißt man ein halbes ab - oder vielleicht sogar eineinhalb Blätter.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und wenn man sich gar in besonderen Situationen auf Reißfestigkeit verlässt, wird man herbe enttäuscht:&lt;br /&gt;
bei Feuchtigkeit reißen die Blätter an der Perforation natürlich, statt zu halten.&lt;br /&gt;
(Das tun sie dann aber zuverlässig.)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Liebe Küchenpapier-Hersteller und -Veräufer:&lt;br /&gt;
Bei allem Respekt vor Sparsamkeit und ökologischem Gewissen - so ehrenhaft das auch sein mag - ich hätte gerne meine normal großen Tücher zurück!
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 21:26:51 +0200</pubDate>
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    <title>Gelesen: Allein auf der Elbe</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/135-Gelesen-Allein-auf-der-Elbe.html</link>
            <category>Unterwegs</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;em&gt;Tommy Lehmann: Allein auf der Elbe&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Tausend Kilometer im Faltboot&lt;br /&gt;
(NOTschriften Verlag, 2011)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Eine &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/product-reviews/3940200492/&quot; title=&quot;Link: Rezension bei Amazon&quot;&gt;Kunden-Rezension bei Amazon&lt;/a&gt; beschreibt es sehr gut: das Buch ist ein &quot;&lt;em&gt;Road-Movie auf dem Fluss&lt;/em&gt;&quot;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Angetrieben durch einen Impuls, den sein verstorbener Vater setzte, paddelt der Autor im Faltboot die Elbe entlang &amp;mdash; soweit es sinnvoll geht: von &lt;a href=&quot;http://maps.google.de/maps?q=Kuks,+Tschechien&quot; title=&quot;Google Maps: Kuks (Tschechien)&quot;&gt;Kuks (Tschechien)&lt;/a&gt; nach &lt;a href=&quot;http://maps.google.de/maps?q=Cuxhaven&amp;+Niedersachsen&quot; title=&quot;Google Maps: Cuxhaven (Deutschland)&quot;&gt;Cux(haven) (Deutschland).&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Unbekümmert und freimütig beschreibt Lehmann in seinem sympathisch erzählerisch gehaltenem Stil seine persönlichen Erlebnisse auf dieser Reise entlang der Elbe: gute und weniger gute Begegnungen, gutes und weniger gutes Wetter.&lt;br /&gt;
Und so ganz nebenbei erfährt der Leser, wo es gutes Bier, leckeren Wein und günstiges Essen entlang der Elbe gibt. Landschaftliche Beschreibungen und Ausflüge in Kultur und Geschichte runden das Buch ab, lassen es aber nie langatmig werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Man bekommt eindeutig Lust, selbst ein Boot ins Wasser zu setzen und ein Paddel in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
Und gleichzeitig wurde bei mir auch die Lust geweckt, Landschaften mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu erleben: zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Motorrad oder auch per Kanu.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 07 Oct 2011 21:30:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Verkehrsregeln in Italien</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/134-Verkehrsregeln-in-Italien.html</link>
            <category>Unterwegs</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
In dem Konstrukt, das wir heute als &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Union&quot; title=&quot;Wikipedia: Europäische Union&quot;&gt;EU&lt;/a&gt;&quot; kennen, war Italien von Anfang an dabei: ich erinnere da nur an die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Römische_Verträge&quot; title=&quot;Wikipedia: Römische Verträge&quot;&gt;Römischen Verträge&lt;/a&gt; von 1957.&lt;br /&gt;
Rein historisch könnte man mit etwas guten Willen sogar noch sehr viel weiter zurück gehen, aber lassen wir das mal für den Moment.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die EU ist nun unter anderem dafür bekannt, dass sie viele Dinge sehr detailliert regelt: so wurden z.B. schon 1988 &lt;a href=&quot;http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31988R1677:DE:html&quot; title=&quot;Verordnung zur Festsetzung von Qualitätsnormen für Gurken&quot;&gt;verbindliche Qualitätsnormen für Gurken&lt;/a&gt; beschlossen und auch &lt;a href=&quot;http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31994R2257:DE:HTML&quot; title=&quot;Verordnung zur Festsetzung von Qualitätsnormen für Bananen&quot;&gt;bei Bananen versteht man seit 1994 keinen Spaß mehr&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Man sollte also meinen, dass solche grundlegenden Dinge wie Verkehrsregeln in den aktuell 27 Mitgliedsländern (Stand: September 2011) schon lange festgeschriebener, anerkannter und gelebter Standard sind.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Falsch, falsch, falsch!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Dass dem eben nicht so ist, zeigt allein schon das Vereinigte Königreich (fälschlicher Weise auch bekannt als &quot;Großbritannien&quot;) mit seinem Linksverkehr.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber es geht noch viel besser und weitaus subtiler:
&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Verkehrsregeln in italienischen Städten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
Achtung:&lt;br /&gt;
Die folgenden Ausführungen entspringen rein subjektiven Beobachtungen.&lt;br /&gt;
Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sollen auch keinerlei Richtschnur für das Verhalten anderer darstellen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber - seien wir ehrlich - &lt;strong&gt;mir haben sie geholfen&lt;/strong&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Oberste und wichtigste Regel: &lt;strong&gt;Wer rollt, hat Vorfahrt.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Innerorts beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit das 1,5-fache der vernünftigen Geschwindigkeit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das zweifache der vernünftigen Geschwindigkeit wird allerseits noch absolut toleriert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fahrspuren sind grobe Vorgaben: deutlich links und rechts der Begrenzung ist insbesondere bei Überholvorgängen absolut akzeptabel.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn eine Ampel auf rot umspringt, darf man darüber nachdenken, eventuell anzuhalten.&lt;br /&gt;
Aber nur, wenn man noch mindestens 50 Meter von ihr entfernt ist!&lt;br /&gt;
Andernfalls: unbedingt weiterfahren!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn eine Ampel auf grün umspringt, darf man vorsichtig losfahren.&lt;br /&gt;
Dabei aber unbedingt auf den querenden Verkehr achten! (Siehe dazu auch die vorige Regel.)
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Hupe dient der zwischenmenschlichen Kommunikation, nicht als Warnsignal! (vgl. Spezialisierung 1)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;hr style=&quot;margin-top: 5ex;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;
Spezialisierung 1: geltend für Personen, die sich eventuell kennen könnten:&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einmal hupen&lt;/strong&gt;: &lt;em&gt;&quot;Luigi! Come stai?&quot; (Hallo Ludwig! Wie geht&#039;s dir?)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zweimal hupen&lt;/strong&gt;: &lt;em&gt;&quot;Ciao bella! Va bene!&quot; (Hallo Süße! Alles klar! Mir geht&#039;s prima.)&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Spezialisierung 1 geltend für Personen, die sich unmöglich kennen können und auch nicht über 13 Ecken miteinander verwandt sind:&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einmal hupen&lt;/strong&gt;: &lt;em&gt;&quot;Passo!&quot; (Hey Typ! Ich fahre jetzt!)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zweimal hupen&lt;/strong&gt;: &lt;em&gt;&quot;Okay!&quot; (Jo!)&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 02 Sep 2011 19:48:24 +0200</pubDate>
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    <title>Innerdeutsche Flüge</title>
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            <category>Unterwegs</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ist es sinnvoll, innerhalb von Deutschland zu fliegen?&lt;br /&gt;
Hat es Vorteile, auf diesen relative kurzen Distanzen das Flugzeug zu benutzen?&lt;br /&gt;
Ich weiß es nicht &amp;mdash; aber ich denke mal laut nach.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Strecke Hamburg - München dürfte innerhalb der Bundesrepublik vermutlich die größte Distanz sein, wenn man nur große Verkehrsflughäfen in Betracht zieht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Flugzeit: 1 Stunde 20 Minuten.&lt;br /&gt;
Fahrtzeit mit der Bahn: ca. 6 Stunden
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Vordergründig also ein immenser Zeitgewinn gegenüer der Bahn.&lt;br /&gt;
Aber wenn ich in Betracht ziehe, dass man selbst bei innerdeutschen Verbindungen mindestens ein-einhalb Stunden vor Abflug am Flughafen sein sollte, bei der Bahn aber 5 Minuten reichen, schmilzt der Vorsprung schon beträchtlich.&lt;br /&gt;
Das Flugzeut ist plötzlich nur noch drei Stunden schneller.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wielange dauert es, bis man nach einem Flug sein Gepäck in Empfang genommen und den Flughafen verlassen hat?&lt;br /&gt;
Schon eine Weile!&lt;br /&gt;
Im Bahnhof klemme ich mir meinen Koffer unter den Arm und ziehe sofort von dannen.&lt;br /&gt;
(Hier gebe ich aber gerne zu, dass man bei Kurzstreckenflügen möglicherweise nur Handgepäck hat und somit auch am Flughafen nicht warten muss.)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wielange dauert es, vom Ankunftsort zu seinem eigenglichen Ziel zu gelangen?&lt;br /&gt;
Sagen wir mal, es möge im Stadtzentrum liegen.&lt;br /&gt;
Bahnhöfe liegen in aller Regel näher am Zentrum einer Stadt als dies Flughäfen tun!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das alles sind nur unausgegorere Überlegungen.&lt;br /&gt;
Ohne den Anspruch, alle Aspekte bedacht zu haben,&lt;br /&gt;
und ohne den Anspruch, korrekt recherchiert worden zu sein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das alles wäre doch mal eine wissenschaftlich korrekte Untersuchung wert &amp;ndash; inkl. volks- und betriebswirtschaftlicher Überlegungen, Ökobilanzen und korrekter mathematischer Modell.&lt;br /&gt;
Und dann müsste daraus eine App für Smartphones entstehen, die mir alle denkbaren Reisemöglichkeiten von hier nach irgendwo auflistet: sortiert nach Schnelligkeit oder Preis.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und noch eine Dimension gilt es, zu betrachten:&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal an, ich möchte die Reisezeit sinnvoll nutzen - lesen, arbeiten oder meinetwegen auch schlafen.&lt;br /&gt;
In welchem Verkehrsmittel habe ich mehr Zeit am Stück, die ich nutzen kann: Flieger oder Bahn?
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Jul 2011 22:28:30 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Billige Getränke</title>
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            <category>Allerlei</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Neulich&lt;/strong&gt; (also … vor ein paar Monaten) &lt;strong&gt;im Fast-Food-Restaurant&lt;/strong&gt;:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich mampfe so meinen Burger in mich hinein, da fällt mein Blick auf die Papierunterlage, die auf dem Tablett liegt:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;&lt;strong&gt;Die Preisreduktion der Menüs wird auf das Getränk gewährt.&lt;/strong&gt;&quot;&lt;/em&gt; heißt es da in einer Fußnote der Werbebeilage.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und schon ist meine Neugier geweckt: &lt;strong&gt;Warum steht das da?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Seien wir ehrlich: &lt;strong&gt;aus Spaß schreiben die das nicht dahin&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
Viel lieber würden die betreffenden Werbe- und Marketingstrategen auch noch diesen kleinen Platz verwenden, um darzulegen, wie lecker, gesund, ökologisch korrekt und schadstofffrei ihre Produkte sind.&lt;br/&gt;
Aber nein: &quot;Die Preisreduktion … wird auf das Getränk gewährt.&quot; ist die Aussage, die an dieser Stelle gemacht werden muss.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Würde mich ja schon interessieren.&lt;br /&gt;
Gibt es irgendeine Gaststätten-Verordnung, die diese Information fordert?&lt;br /&gt;
Muss der Gastwirt in Deutschland erklären, warum er eine definierte Zusammenstellung von Einzelposten (vulgo: &quot;Menü&quot;) billiger anbietet als die Summe eben dieser Einzelpositionen?
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 31 May 2011 00:27:27 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Gelesen: Zauber des Orients</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/131-Gelesen-Zauber-des-Orients.html</link>
            <category>Unterwegs</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;em&gt;Andreas Hülmann: &lt;strong&gt;Zauber des Orients&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Kurs Ost: Auf den historischen Karawanenrouten zu den sagenumwobenen Städten entlang der Seidenstraße&lt;br /&gt;
(Highlights-Verlag 2010)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Vier Monate, 17.000 Kilometer, neun Staaten (wenn man die mitteleuropäischen Länder auf der Anreise unterschlägt). Grobe Richtung: Ost-Süd-Ost.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Andreas Hülsmann und seine Frau Claudia fahren mit zwei Motorrädern auf den Spuren Marco Polos (zum Teil) entlang der Seidenstraße gen Osten. Ihr eigentliches Ziel &amp;ndash; den Baikalsee &amp;ndash; erreichen Sie dabei nicht: zu früh bricht der Winter herein und führt zu der Entscheidung, ab Krasnojarsk die Richtung zu wechseln.&lt;br /&gt;
Das Abenteuer soll nicht zur Dummheit verkommen &amp;mdash; und so wird der erste Teil der Heimreise mit der Transsibirischen Einsenbahn angetreten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Hülsmann fesselt &amp;mdash; die gut 220 Seiten des Taschenbuchs lassen sich mühelos in einem Rutsch durchlesen.&lt;br /&gt;
Die Mischung ist perfekt gelungen: persönliche Gedanken und Sichtweisen, Beschreibung von Reiseerlebnissen mit Mensch und Landschaft und die Schilderung von Mühen mit Technik und Bürokratie fügen sich zu einem spannenden und unterhaltsamen Ganzen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Grenzübertritte haben offenbar bleibende Erinnerungen im Gedächtnis des Autors hinterlassen: Bürokratie, Willkür, Bestechlichkeit, Neugier und diverse andere Eigenarten der Zöllner werden immer wieder unter die Lupe genommen. Trotzdem bleibt Raum für andere Erlebnisse mit Mensch und Land.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Das Buch polarisiert.&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bei den einen wird der &quot;Travelbug&quot; (wie der Autor den Auslöser des Reisefiebers nennt) gefüttert:&lt;br /&gt;
Aufbruch lieber heute als morgen, hin zu den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, die noch abseits der üblichen Touristenpfade liegen. Abenteuer pur mit Menschen voller Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit, die eigentlich nichts zu verschenken haben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bei den anderen wird der &quot;Travelbug&quot; in seine Schranken verwiesen:&lt;br /&gt;
Grenzübertritte, die Stunden dauern und bei denen man der Willkür der Grenzer ausgeliefert ist.&lt;br /&gt;
Alle paar Kilometer polizeiliche Kontrollen.&lt;br /&gt;
Straßen, die diesen Namen nicht verdient haben, und Wege, auf denen wohl schon einmal jemand gefahren sein soll &amp;mdash; damals.&lt;br /&gt;
Erfolg und Weiterkommen nur mit einem gerüttelt Maß an Unverfrorenheit, lautstarker Diskussionsfreude, Trinkfestigkeit und zumindest ein paar einschlägigen russischen Vokabeln &amp;ndash; Flüche und Verwünschungen ausdrücklich eingeschlossen.
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 May 2011 14:00:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Gelesen: Jupiters Fahrt</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/130-Gelesen-Jupiters-Fahrt.html</link>
            <category>Unterwegs</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;em&gt;Ted Simon: &lt;strong&gt;Jupiters Fahrt&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Motorrad um die Welt&lt;br /&gt;
(rororo 2009)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Man darf sich nicht täuschen lassen: das Manuskript ist alt. Die von mir gelesene Auflage ist die zwölfte (!) im rororo-Verlag. Im englischen Original ist das Buch erstmals 1979 bei Hamish Hamilton erschienen.&lt;br /&gt;
Das Buch kann man also offenbar getrost als &quot;Klassiker&quot; bezeichnen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
1973 macht sich der damals 42jährige Ted Simon mit einem Motorrad der britischen Marke Triumph auf, die Welt zu erkunden.&lt;br /&gt;
In den folgenden vier Jahren wird er ca. 100.000 km zurücklegen und dabei 53 Länder besuchen.&lt;br /&gt;
Seine Reise führt ihn durch Europa und Afrika, Süd-, Mittel- und kleine Teile Nord-Amerikas. Im Bogen über Australien und einige Länder Asiens geht es dann wieder zurück nach Großbritannien.&lt;br /&gt;
Auf &lt;a href=&quot;http://www.gnomad.de/weltreise/weltreise-mit-dem-motorrad-ted-simon/&quot; title=&quot;Link: gnomad.de: Interview mit Ted Simon aus der &#039;Zeit&#039;&quot;&gt;gnomad.de&lt;/a&gt; finden sich ein Interview mit Simon und eine Übersichtskarte seiner Strecke. Interview und Karte beziehen sich dabei auf die Wiederholung der Reise, die Simon im Alter von 70 Jahren in Angriff nahm. Aber das ist Thema eines zweiten Buches und vielleicht eines Tages eines weiteren Blog-Artikels.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Simon erzählt von seinen ganz persönlichen Erlebnissen, Gedanken und Sichtweisen, seinen Ängsten, der immer wiederkehrenden Frage nach dem Warum, seinen Gedanken und Beobachtungen. Der Leser erfährt, wie ihn diese Reise zum Teil verändert, welche Werte in den Hintergrund treten und neuen Platz machen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zum Teil treten dabei die Reiseroute, die Landschaft, Schwierigkeiten bei Grenzübertritten und sonstige Dinge, die man klassischer Weise in Reiseberichten erwartet, ein wenig in den Hintergrund. Aber ich habe all das nicht vermisst.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das Buch ist ganz sicher kein Reiseführer und keine Planungsvorlage für ähnliche Unternehmungen.&lt;br /&gt;
Es ist eine gut gelungene Beobachtung der eigenen Gefühle, Ängste und Hoffnungen eines Weltreisenden, der auf vielfältige Weise in Kontakt kommt mit Menschen und Kulturen, aber auch politischen und bürokratischen Schwierigkeiten.
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 May 2011 19:51:16 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Willst Du Fleisch?</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/129-Willst-Du-Fleisch.html</link>
            <category>(Mit-)Menschliches</category>
            <category>Unterwegs</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Wenn Dich Dein schweizer Gastgeber morgens um sieben fragt: &lt;em&gt;&quot;Willst Du Fleisch?&quot;&lt;/em&gt; denkt er nicht, dass er Dir gerade mit einem blutigen Steak eine Freude machen kann.&lt;br /&gt;
Er hat auch durchaus nicht die Vorstellung, dass Du löwengleich große Stücke aus einem toten Tier reißt und diese genüsslich verspeist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nein, er möchte einfach nur wissen, ob Du etwas Wurst oder Schinken auf Dein Brot haben möchtest.
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 May 2011 22:27:59 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Erklär-Bär: Reifen</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/128-Erklaer-Baer-Reifen.html</link>
            <category>(Mit-)Menschliches</category>
            <category>Technik, die begeistert</category>
            <category>Unterwegs</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
In einer Informationsbroschüre einer Motorradzeitschrft zum Thema &quot;Reifen&quot; heißt es:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
Die Haftreibung zwischen Reifen und Straße wird als Grip bezeichnet und ist bei allen Fahrsituationen unverzichtbar.
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&quot;&lt;em&gt;Ach was!&lt;/em&gt;&quot; dachte ich.&lt;br /&gt;
&quot;&lt;em&gt;Welch eine bahnbrechende neue Erkenntnis!&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Besonders der Teil mit &quot;&lt;em&gt;unverzichtbar&lt;/em&gt;&quot; ist ja wirklich erhellend!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&quot;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ihr Hohlbirnen!&lt;/strong&gt; Für wie bescheuert haltet ihr eigentlich eure Leser?&lt;/em&gt;&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ging so durch meinen Kopf und ich war war d&#039;rauf und d&#039;ran, eine lange Ereiferung darüber zu schreiben, wie verschaukelt ich mir vorkomme, wenn ich so etwas lesen muss.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;OK, streng genommen MUSS ich es ja nicht lesen.&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber:&lt;br /&gt;
Als regelmäßiger Leser einer bestimmten Zeitschrift gehe ich schon so ein bisschen davon aus, dass ich in diesem Journal (und auch in all seinen Sonderausgaben) gezielt angesprochen werde:&lt;br /&gt;
Ein Mindestmaß an fachspezifischer Vorbildung sollte die Redaktion voraussetzen können.&lt;br /&gt;
&quot;Zielgruppe&quot; lautet da im Marketing wohl das Zauberwort.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber dann überlegte ich mir: &quot;&lt;em&gt;Nee, ist ja gut &amp;mdash; kann man ja mal sagen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Vielleicht ist das ja wirklich nicht jedem klar?&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich finde es zwar höchst merkwürdig (und gefährlich), wenn man über die prinzipiellem Funktionweisen, Grenzen und Gefahren seiner Fahrzeuge so rein gar nichts weiß, aber vielleicht bin ich da auch ein wenig radikal oder gar altmodisch.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber wie auch immer: ich habe ja eine Schwäche für Erklär-Bären.&lt;br /&gt;
Ich liebe und verehre sie und eifere ihnen nach.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und wenn der Erklär-Bär meint, es sei nötig, seiner Zielgruppe etwas über die grundlegende Funktionsweise von Reifen zu erzählen, dann lausche ich ihm hingerissen.&lt;br /&gt;
Aber … lieber Erklär-Bär … gibt mir dann auch mehr Futter und quäle mich mit etwas mehr Details!&lt;br /&gt;
Ist ja nicht schlimm, wenn das nur wenige &quot;Experten&quot; interessiert.&lt;br /&gt;
Ich fühle mich lieber überfordert als unterfordert.
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 May 2011 22:46:26 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Eis zu verleihen</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/127-Eis-zu-verleihen.html</link>
            <category>Allerlei</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Auch im Dienstleistungssektor muss man sich immer wieder etwas Neues überlegen.&lt;br /&gt;
Catering-Sercvices sind da sicherlich nicht ausgenommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Was ich da aber kürzlich auf der Seitenfläche des Lieferwagens eines Catering Service sah, gab mir dann doch zu denken:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;215&quot;  src=&quot;http://www.eigenhirn.de/uploads/eis_verleihen.jpg&quot; alt=&quot;Eis zu verleihen&quot; title=&quot;Catering mit erstaunlichem Service&quot; /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Eis verleihen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wie geht das?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wollen die wirklich, dass man das Schmelzwasser auffängt, wieder einfriert und das Ergebnis dann zurückgibt? 
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 Apr 2011 19:49:37 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Gott trägt jetzt Bart</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/126-Gott-traegt-jetzt-Bart.html</link>
            <category>Allerlei</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Vor ungefähr einem Jahr habe ich eine theologisch äussert interessante Entdeckung gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/95-Der-Friseur-Gottes.html&quot; title=&quot;Blog-Artikel: Der Friseur Gottes&quot;&gt;Gott lässt sich frisieren&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In den letzten Tagen kam ich zufällig wieder des Wegs und musste zu meinem Entsetzen feststellen:&lt;br /&gt;
der Barbier des Herren ist nicht mehr!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
An seine Stelle ist eine Praxis für &quot;&lt;em&gt;traditionelle chinesische Massage&lt;/em&gt;&quot; getreten.&lt;br /&gt;
Durchaus seriös &amp;mdash; soweit ich das vom äußeren Erscheinungsbild beurteilen mag!&lt;br/&gt;
(Der gewogene Leser möge mir nachsehen, dass ich kein Foto beisteuere.)
&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Welche Schlussfolgerungen kann man ziehen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
Es gibt nur zwei Antworten:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Gott trägt jetzt Bart und lässt auch seine Haare wachsen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Er war der ständigen Anreise müde und hat seinen Barbier einfach zu sich gerufen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 Apr 2011 22:59:03 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Ende des Winterschlafs</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/125-Ende-des-Winterschlafs.html</link>
            <category>Unterwegs</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Wochenlang stand sie da - vernachlässigt in der Tiefgarage.&lt;br /&gt;
Frierend, kaum beachtet und nicht einmal abgedeckt.&lt;br /&gt;
Und überhaupt! - &quot;Tiefgarage!&quot; Welch ein Wort für diesen Unterstand!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&quot;&lt;em&gt;Tiefgarage!&lt;/em&gt;&quot; Das sie nicht lachte!&lt;br /&gt;
Meterdickes Erdreich? Wohlige Wärme? Umspielt von steter wärmender Belüftung?&lt;br /&gt;
Oh nein! Von ihrem Standplatz aus konnte sie die Schneemassen sehen, die sich diesen Winter Zentimeter um Zentimeter aufhäuften und immer näher kamen.&lt;br /&gt;
Durch die offene Zufahrt pfiff der eisige Wind fast direkt auf ihren Motor; Kälte und Feuchtigkeit krochen Tag um Tag von den Reifen hinauf bis zu den Spiegelspitzen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Gut - die Kette hatte er noch einmal frisch gefettet nach der letzten kurzen Fahrt.&lt;br /&gt;
Aber sollte das wirklich alles sein?&lt;br /&gt;
Nach diesem Sommer, den sie gemeinsam erlebt hatten?&lt;br /&gt;
Hatte er sie vergessen? Sich vielleicht neuen Vergnügungen zugewendet?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
So überwinterte sie, die Honda Transalp (XL 700 VA). Allein und einsam, aber nicht gebrochen.&lt;br /&gt;
Im Februar kam der Tag, an dem ER wieder die Garage betrat. Helm und Handschuhe bereit, die Kombi angelegt, die Stiefel geputzt.&lt;br /&gt;
Ihre Freude war groß: es sollte zur ersten Tour des Jahres losgehen. Der Dornröschenschlaf sollte vorüber sein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Per Zündschlüssel zum Leben erweckt und mit dem Startknopf zum Dienst gerufen gab sie ihr bestes: ein kurzes Husten, ein leises Krächzen, dann ließ sie den Motor brummen und war bereit für die erste Fahrt seit langem.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Winterpause war beendet.&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 07 Feb 2011 00:33:10 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Relativ kalt</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/124-Relativ-kalt.html</link>
            <category>Technik, die begeistert</category>
            <category>Unterwegs</category>
    
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;h2&gt;Winter: Kälte, Eis und Schnee&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
Auch wenn wir hier in Deutschland mit recht mildem Klima gesegnet sind, kann es doch zuweilen mal etwas schattig werden.&lt;br /&gt;
Falls sich dann noch Niederschlag dazu gesellt, kann man so manches &lt;a href=&quot;http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/119-Sozio-kulturelle-Bedeutung-von-Neuschnee.html&quot; title=&quot;Artikel: Sozio-kulturelle Bedeutung von Neuschnee&quot;&gt;erleben und beobachten&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Medien sprechen dann gerne von &quot;&lt;strong&gt;Scheechaos&lt;/strong&gt;&quot; &amp;mdash; ich greife lieber zu dem altmodischen Begriff &quot;Winter&quot;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nun gut: diesmal (2010/11) gab es ungewöhnlich viel Schnee. Und so manchen Morgen musste auch ich mit klammen Fingern Schnee und Eis von den Scheiben meines Autos kratzen, nachdem ich mich selbst erst einmal zu ihm durchgegraben hatte.&lt;br /&gt;
Und weil ich mehr so der &quot;Handschuhe-brauche-ich-nicht-Typ&quot; bin, gab das regelmäßig &lt;strong&gt;ziemlich kalte Finger&lt;/strong&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die kalten Finger wurden danach in meinen Hosentaschen wieder auf eine angenehme Betriebstemperatur gebracht und waren somit schnell wieder arbeitsfähig. (Zugegebenermaßen begleitet von wilden Flüchen, die mit &quot;&lt;em&gt;Hui, ist das wieder kühl heute morgen!&lt;/em&gt;&quot; nur sehr unzureichend wiedergegeben sind.)
&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Wie war das denn eigentlich damals?&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Als Funktionsunterwäsche noch aus Baumwolle bestand,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;man noch echten Pelz tragen durfte,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;und die Jacke einfach nur aus Wachstuch war?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
Wie haben es denn &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Edwin_Peary&quot; title=&quot;Link zu Wikipedia: Robert Edwin Peary&quot;&gt;Peary&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Matthew_Henson&quot; title=&quot;Link zu Wikipedia: Matthew Henson&quot;&gt;Henson&lt;/a&gt; und ihre Begleiter erlebt?&lt;br /&gt;
Ich tippe mal: &lt;strong&gt;kalt&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;mühsam&lt;/strong&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die beiden kennt keiner?&lt;br  /&gt;
Ich sag&#039; nur: &quot;Nordpol&quot; und verweise auf eine bekannte online-Enzyklopädie.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Roald_Amundsen&quot; title=&quot;Link zu Wikipedia: Roald Amundsen&quot;&gt;Amundsen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Falcon_Scott&quot; title=&quot;Link zu Wikipedia: Robert Falcon Scott&quot;&gt;Scott&lt;/a&gt; sind vermutlich bekannter.&lt;br /&gt;
Aber auch sie hatten mit gleichen Problemen zu kämpfen wie ihre nördlichen Nachbarn: Kälte, Kälte, Kälte, Schnee und Eis.&lt;br /&gt;
Und wenn es dann im Schein der Gas- oder Benzinbrenner im Zelt mal für einen Moment etwas wärmer wurde, gesellte sich vermutlich ein anderer Dämon dazu: die Feuchtigkeit.
&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Heute? Ein Spaziergang ins Eis?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
&quot;&lt;strong&gt;Spaziergang&lt;/strong&gt;&quot; mit Sicherheit nach wie vor nicht!&lt;br /&gt;
Aber im Zeitalter der Funktionsunterwäsche, der intelligenten Kleidung und der high-tech-Klamotten dürfte ein Ausflug zum nördlichen oder südlichen Pol nicht mehr so lebensbedrohlch sein wie er es vor gut 100 Jahren noch war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Trotzdem: zu meinen persönlichen Lieblingszielen gehören die Pole mit Sicherheit nicht.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 02 Feb 2011 18:48:35 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/124-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Gelesen: Sieh diese Erde leuchten</title>
    <link>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/123-Gelesen-Sieh-diese-Erde-leuchten.html</link>
            <category>Unterwegs</category>
    
    <comments>http://www.eigenhirn.de/index.php?/archives/123-Gelesen-Sieh-diese-Erde-leuchten.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (eigenhirn)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;em&gt;Tilmann Waldthaler, Carlson Reinhard&lt;/em&gt;: &lt;strong&gt;Sieh diese Erde leuchten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
30 Jahre mit dem Fahrrad um die Welt&lt;br /&gt;
(National Geographic, 2010)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auf dem rückwärtigen Einband heißt es &lt;em&gt;&quot;… seine Geschichten und Gedanken von unterwegs sind eine großartige Liebeserklärung an die Erde und ein Geschenk an alle Rad- und Reisebegeisterten.&quot;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Andererseits sagt der Autor schon auf den ersten Seiten: &lt;em&gt;&quot;Dies ist kein Buch über das Radfahren. Es ist ein Buch über mein Leben.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Und wenige Zeilen später liest man: &quot;&lt;em&gt;Radfahren selbst ist &amp;mdash; sorry &amp;mdash; langweilig.&lt;/em&gt;&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Vielleicht wäre diese Aussage des Autors eine bessere Wahl für den Klappentext gewesen.&lt;br /&gt;
In dem Buch geht es nämlich wirklich kaum um Radfahren und Reisen, Landschaft und Menschen, Anstrengung und Freude.&lt;br /&gt;
Es ist vielmehr eine Biografie des Radlers Tilmann Waldthaler, gespickt mit sehr eigenen Ansichten und machmal geradezu esoterisch anmutenden Denkweisen. Persönliche Erlebnisse &amp;mdash; leider viel zu oft solche, die mit dem Reisen per Rad nichts zu tun haben &amp;mdash; werden bunt mit philosophischen Weisheiten gemischt, die für meinen Geschmack zu sehr nach missionarischem Weltverbesserer klingen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;Nicht empfehlenwert, wenn man Erfahrungen eines Reisenden miterleben oder sein persönliches Fernweh pflegen möchte.
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 23 Jan 2011 23:18:47 +0100</pubDate>
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